Triathlonverein, Teams oder doch alleine?

Wer trainiert schon gern alleine? Diese Frage solltest du dir in der Tat stellen, wenn du mit dem Triathlon anfängst oder aber auch schon dabei bist, ob du in einem Verein trainieren möchtest oder doch lieber dein eigenes Ding machst.

Es gibt in Deutschland rund 1.550 Vereine, die in irgendeiner Weise was mit Triathlon am Hut haben und bei einem Landesverband registriert sind. Diese zählen in Summe über 55.000 Mitglieder. Fangen wir mal bei den Vorteilen eines Vereines an. Gerade wenn du mit dem schönsten Sport der Welt starten möchtest und so wirklich gar keinen Plan hast, wie du dich beim Schwimmen vorwärts bewegen sollst oder das erste Mal mit einem Rennrad fahren willst, dann solltest du dich auf die Suche nach einem Verein machen. Selbstverständlich gibt es in jedem Verein die alten und erfahrenen Hasen, die Triathlon schon seit Jahren ausüben und dir auch jede Menge beibringen können. Außerdem: wenns mal mit der Motivation nicht so klappt – die anderen reißen dich schon mit!

Erfahrungsgemäß ist bei den meisten Einsteigern das Schwimmen ein Problem. Hier gibt es alternativ natürlich auch die Möglichkeit einen Schwimmverein beizutreten. Sinnvoller ist meiner Meinung nach aber gleich einen Triathlonverein aufzusuchen.

Was noch besonders an einem Verein ist (vorausgesetzt er ist einem Landesverband angeschlossen), ist die Möglichkeit, über diesen einen DTU-Startpass zu beantragen. Was genau ist das? Bei nahezu allen Distanzen (außer Super-Sprint), zahlst du neben der Anmeldegebühr noch eine Lizenzgebühr. Je nach Veranstaltung ist diese unterschiedlich hoch. Wenn du irgendwann mal vorhast, mehrere Wettbewerbe im Jahr zu absolvieren, dann kommst du mit so einem Startpass günstiger weg. Dieser kostet in der Regel zwischen 30 und 60 Euro pro Jahr (je nach Landesverband). Wo und wie du den passenden Triathlonverein für dich findest, zeige ich dir in diesem Artikel.

Ne, ein Triathlonverein ist nichts für mich

Nun gibt es ja auch solche Menschen die sagen “Ach ne, bitte keinen Verein. Diese Verpflichtungen…, die fixen Termin…, diese Einheitsklamotten… “. Das soll jetzt nicht negativ klingen, aber nicht jeder ist der geborene Vereins-Typ. Logisch musst du dich dann selbst motivieren, um deinen Hintern hoch zu bekommen, dir das ganze Wissen über Trainingsmethoden, Wettkämpfe, Ernährung, etc. erlesen. Aber da gibt es ja schon einiges an Literatur, das Internet und natürlich diesen Blog. 😉

Wenn du dich schon über mehrere Jahre selbst motiviert und sportlich gebildet hast, gehe ich davon aus, dass dir eine Sprint-Distanz im Jahr zu wenig ist. Wenn du trotzdem nicht auf den oben genannten Startpass verzichten willst, dann solltest du dir das Team Erdinger Alkoholfrei näher anschauen. Dieses funktioniert ähnlich wie ein Verein nur ohne Verpflichtungen. Es gibt Trainingslager, Startplätze bei sonst ausverkauften Veranstaltungen, ein Bonusprogramm, Partnerrabatte und jede Menge mehr.

Fazit

Für alle Einsteiger oder die, die noch besser werden wollen (im Team steigert man im Normalfall seine Leistung) und das Vereinsleben lieben, gibt es nichts besseres.

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